Für die Herstellung einer Baugrube im Grundwasser auf schlecht tragfähigem Untergrund wurde abschnittsweise ein Geoponton erstellt: Je Verbauabschnitt erfolgten Aushub und direktes Wiederverfüllen mit RSS-Flüssigboden nach RAL GZ 507, das Grundwasser blieb dabei bewusst im Graben, um Feinaustrag und Setzungen durch Wasserhaltung/Absenkung zu vermeiden.
Die Unterwasser-Verfüllung im Kontraktorverfahren
erfolgte von der Baugrubensohle aufwärts: Das eingeführte Verfüllrohr reichte
bis zum Tiefsten, der Flüssigboden wurde von unten eingebracht und verdrängte
das Wasser kontrolliert nach oben – so wurde Entmischung vermieden und eine
hohlraumarme, setzungsarme Verfüllung hergestellt. Nach Refixierung konnte der
Endaushub erfolgen; der ausgehobene Flüssigboden blieb wiederverwendbar.



